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Duisburg 2005
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Ausflug ins Gasometer 2005
| Wir wollten schon seit Eröffnung des Gasometers unbedingt dort tauchen. Nun hatten Wanja und Stefan von Dirk und mir Gutscheine zum Geburtstag geschenkt bekommen. Sie beinhalteten 2 Übernachtungen im Steigenberger Hotel und einen Tag tauchen im Gasometer. Da es preislich nicht gerade ein Schnäppchen war, hatte ich doch schon etwas höhere Erwartungen. Die erste Pleite begann schon vor Reiseantritt, als |
| ich einen Tag vor Anreise im Gasometer anrief und 4 Flaschen mit Doppelventil vor- bestellen wollte. Dort wusste keiner von unserem Kommen. Also machte ich gleich einen Termin fest und rief dann im Hotel an. Auch im Hotel wusste keiner von unserer Reservierung, die zuständige Kollegin war seit geraumer Zeit krank . Es wurde aber gleich eine Reservierung vorgenommen, so dass wir am nächsten Tag starten konnten. Es war schon ein wirkliches Kunstwerk, wie wir 4 Personen inklusive Gepäck und Tauchsachen (alles bis auf Flaschen) in Dirk seinen alten Audi mit der defekten |
| Kofferraumklappe (sie fällt ohne die improvisierte Haltestange einem ständig auf den Kopf) verstaut hatten. Als wir in Duisburg ankamen, fanden wir das Hotel auch recht schnell. Im Hotel fühlte man sich in die 60iger Jahre zurück versetzt – zu diesem Zeitpunkt gab es wohl die letzte Renovierung des Hotels. Und diese tolle Aussicht wenn man aus dem Fenster sah!!! Trotz allem machten wir uns einen lustigen Abend und freuten uns auf den Besuch im Gasometer. Am nächsten Tag machten wir uns um 10Uhr auf den Weg – um 11Uhr sollten wir da sein. Obwohl es gar nicht so weit entfernt war und wir eine Wegbeschreibung von der Internetseite des Gasometers hatten, irrten wir fast eine Stunde umher. Nachdem wir es endlich gefunden hatten, meldeten wir uns an. Ich kann nicht behaupten, dass wir unfreundlich empfangen wurden, allerdings hatte ich das Gefühl, dass die junge Dame ihre Einweisung wie ein Roboter aufsagte |
| und auf Dirks typischen Zwischenfragen auch etwas barsch reagierte. Da Wanja Nasstaucherin ist, fragten wir, ob wir nicht gleich 2TG hintereinander machen könnten, ohne noch mal den Weg zur Anmeldung zurücklegen zu müssen. Dies war aber nicht möglich, weil nach jedem TG neue Karten aus der Anmeldung geholt werden müssen. Eine wirklich logische Erklärung gab es allerdings nicht. Also beschlossen wir, nur einen TG zu machen. Nachdem wir unseresss |
| Sachen alle auf einen Bollerwagen gelegt hatten und das Auto auf den etwas entfernten Parkplatz gebracht hatten, wollte die Tauchladenlady dann unseren Ausweiß als Pfand für die Flaschen. Klugerweise hatten wir unsere Papiere aber im Auto gelassen, welches nun ja auf dem entfernten Parkplatz stand. Die Tauchladen- lady hatte jedoch ein Einsehen mit uns und wir sollten die Flaschen (die ich ja tele-fonisch vorbestellt hatte) ohne Pfand bekommen. Ein Problem war nur – es war nur eine Flasche mit Doppelventil vorhanden. Also warteten wir geduldig, bis 3 weitere Flaschen aufgetrieben wurden und diese dann an die Füllanlage kamen. Die eine vorhandene Flasche war nur mit 100bar gefüllt, also gaben wir sie auch noch mal zurück. |
| In der Zwischenzeit war noch ein junges Pärchen angereist, die Flaschen mit mit Doppelventil und Trockentauchanzüge haben wollten. Obwohl sie telefonisch die Auskunft bekommen hatten, Trockentauchanzüge auszuleihen wäre kein Problem, bekamen sie vor Ort nur Nassanzüge. Das nenne ich gute Organisation, ich frage mich nur wie es dann im Sommer läuft, wenn mehr als 6 Leute zum Tauchen kommen.Die Umziehcontainer mit Dusche und WC waren beheizt und zweckmäßig. Nachdem wir alles zusammengebaut hatten (und ich festgestellt hatte, das ich die Tasche zum Befestigen des Akkutanks für meine Fotolampe vergessen hatte) und wir uns umgezogen hatten, ging es mit dem beladenen Wagen durch das Fabrikgelände! Das war schon ein beeindruckendes Gefühl. Nachdem wir am Gasometer angekommen waren, rief ein Mann im Blaumann von oben herunter, wir sollen die Sachen in einen Aufzugswagen umladen. Gesagt - getan! In der Zeit in der unser Equipment hochgeleiert wurde, schleppten wir uns die Treppen hoch. Oben wurde der Wagen wieder von uns ausgeladen und der „Blaumannmann“ hielt ein kurzes Briefing. Es sah schon irgendwie mystisch aus, das dunkle Wasser und der Schein der Lampen unter Wasser. Zum Glück hatten wir alle Lampen mit, einen Hinweis auf diese findet man leider nirgends. Na ja, ich hatte meine nicht mit im Wasser, hatte den Akkutank nirgends befestigen können. Leider konnte ich deshalb auch nur Bilder im Nahbereich mit dem internen Blitz machen, was nicht unbedingt sehr aussagekräftige Fotos sind. |
| Nach ca. 40 min waren wir einmal im Kreis getaucht und zweimal durch die Mitte. In der Mitte war ein Käfig mit einem künstlichen Hai, was ich nicht wirklich so toll fand. Es waren sonst ein Boot, ein Flugzeug, ein Schilderbaum, ein künstliches Riff und noch viele kleine Sachen zu entdecken. Sicher war das alles ganz interessant, aber 40 min reichten mir völlig aus. Mir haben einfach die echten Fische, die Pflanzen und die damit verbundenen Überraschungen gefehlt. Nachdem wir draußen waren, nahm ein Mann, der meinte er wäre von der Tauchbasis, uns gleich eine Flasche weg mit den Worten er bräuchte sie dringend. Was wäre wohl gewesen, wenn wir einen Pfand hinterlegt hätten ??? Die ganze Schlepperei dann wieder Retoure, duschen, |
| umziehen, Auto wieder abholen, einladen und fertig! Um wieder warm zu werden- das Wasser hatte ganze 6 Grad- wollten wir dann erst mal schön einen Kaffee trinken. Wir beschlossen, nach Oberhausen ins Centro zu fahren. Dort gab es ja eine Vielzahl von Möglichkeiten zum Essen, Trinken und Einkaufen. Nach einem sehr leckeren Latte Machiatto beschlossen wir noch ins Sealife zu gehen. Das kann ich wirklich jedem nur empfehlen, der ein wenig über den Lebensraum verschiedener Fischarten erfahren möchte. Nachdem wir im Hotel wieder angekommen waren, ruhten wir uns erst mal aus. Wanja und Dirk wollten abends noch in die Sauna des Hotels gehen, brachen den Saunagang aber nach kurzer Zeit ab, da die Trockensauna locker 110 Grad anzeigte. |
| in unserem Zimmer ließen wir den Tag dann gemütlich ausklingen. Die Nacht wurdedann noch sehr unruhig, da auf der Strasse ein Riesenpolizeiaufgebot mit Hunden, Blaulicht und Megaphonen versuchte, irgendwelche Randalierer zu entfernen. Fazit: Ein Ausflug ins Gasometer lohnt sich, man sollte aber viel Geduld mitbringen und ein Tauchgang ist völlig ausreichend. Allerdings würde ich nie wieder das Arrangement mit dem Steigenberger Hotel buchen: das ist seinen Preis auf keinen Fall wert. Oberhausen mit seinem Sealife und Einkaufscenter sollte man auf jeden Fall besuchen! |
| Kerstin |
Bei diesem Bericht handelt es sich um einen alten, noch nicht vernünftig formatierten Bericht - eine Änderung hätte grösseren Arbeitsaufwand nachgezogen und daher wird er wie erstellt, präsentiert!

