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Herbsturlaub 2005 am Dreetzsee

Der Oktober ist nicht mehr so schön – von wegen! Wir, das waren Hank, Dirk, Stefan, Kim und meine meine Wenigkeit, sind am 1.10.2005 ins schöne Meck-Pomm gefahren - genauer gesagt zur Feldberger Seenplatte, auf den Campingplatz am Dreetzsee. Dort hatten wir uns ein kleines Häuschen gemietet, was auch für unsere Zwecke optimal war.

Alles schön filmenOhne Worte

Ich habe den Flyer von der Tauchbasis

Nach unserer Ankunft suchten wir erst mal die Campingplatzkneipe auf und waren positiv überrascht. Preise wie zu DDR-Zeiten und reichliche Portionen, so das sogar unser Hank satt wurde. Ein halber Liter König Ludwig nur ein Euro – darauf hin beschloss Hank auf den 1.Tauchgang zu verzichten und den Rest des Tages in der Kneippe zu verbringen. Dirk, Stefan und ich starten hingegen zu unserem 1.Tauchgang im Dreetzsee. Die Sicht war nicht so überwältigend, aber dafür hab ich einen riesigen Hecht gesehen und im Uferbereich gab es Pflanzen die wie riesige Kakteen aussahen. Nach einem gemütlichen Abend schliefen wir abends auch recht schnell ein.

Versteckter HechtDie Drei vom Dreetzsee

Uns nicht bekanntes Unterwassergewächs

Am nächsten Tag meldeten wir uns dann an der Tauchbasis an, bezahlten unsere 5 Euro pro Person u. Tag und ließen gleich unsere Flaschen füllen.Wir erkundigten uns nach den besten Tauchplätzen und entschlossen uns darauf hin zum Schmalen Luzin zu fahren. Dort erwartete uns eine nette Überraschung – 104 Stufen bis zum Tauchplatz! Am liebsten hätte ich gestreikt, aber die Blöße wollte ich mir doch nicht geben. Zum Glück – denn es wurde ein supergeiler Tauchgang. Erst sind wir nach rechts weg, dort erwarteten uns erst Felsen zwischen denen kleine helle Krebse uns ihre Scheren zeigten, dann kamen umgestürzte Bäume mit ganz vielen Süßwasserschwämmen. Dazwischen waren Massen von Fischschwärmen – Barsche, Rotfedern, Hechte!

Süßwasserschwamm mit HechtViele Hechte warten auf Beute

Hank ist auf den Krebs gekommen

Nach dem wir wieder am Steg angekommen waren, beschlossen wir noch einen Tauchgang nach links zu machen. Selbst Nasstaucher Hank beschloss mitzukommen. Allerdings war seine Flasche leer und er musste geschwind die 104 Stufen hoch und wieder runterlaufen um eine neue Flasche zu holen. Als er sich die aufgeschnallt hatte, kam ein kleines Mädel zu ihm und fragte Ihn was er denn für eine „große Saftflasche“ auf dem Rücken hätte???

Warten auf Stefan (macht gerade eine Bootstour)Taucher auf der Pirsch

Stefan bei der Bootstour

Stefan hatte in der Zwischenzeit einem Angler geholfen seinen Anker zu bergen.Ich persönlich fand den 2. TG nicht ganz so überwältigend, es war insgesamt dunkler, weniger Fisch, ich musste dringend Pipi – allerdings gab es eine große Schleie und ein kleines Boot. Dann kam der Aufstieg der Treppen – böse Falle! Dirk und Stefan haben mein Blei genommen und Hank hat mich geschoben. Oben angekommen waren wir alle völlig fertig, ich bin dann ganz schnell aus dem Anzug raus und das Dixiörtchen war erst mal meins! Trotzdem hat es sich wirklich gelohnt! Abends feierten wir in den 3.Oktober und damit in Stefans Geburtstag  rein.

Die Fähre vom schmalen LuzinWo sind wir hier genau?

1,2,3....104 Stufen

Am Tag gab es dann noch einen Abschiedstauchgang im Dreetzsee und danach fuhren Dirk und Hank wieder gen Heimat. Stefan, Kim und ich blieben noch bis zum 8.10.! Das Wetter war wirklich super, der Campingplatz  ruhig und alle sehr freundlich, überall viel Wald und Wasser.

Stefan´s GeburtstagLecker Frühstück

Zwei Schlafmützen

Wir sind in den folgenden Tagen noch im Zansen, im Carwitzersee und noch mal im Schmalen Luzin (diesmal hab ich die Treppen allein und mit Blei geschafft) abgetaucht. Allesamt wunderschöne Tauchplätze, sehr verschieden, aber auf ihre Art interessant. Im Zansen waren viele Hechte und wunderschön bewachsene Boote, die aussahen als hätte man sie wie Blumentöpfe bepflanzt.Der Carwitzersee war etwas unspektakulärer, aber Hunderte von Fischen unter denen man sich selber wie ein Teil des Schwarmes vorkam.Mein absoluter Topspot war der Schmaler Luzin, von den Seen die ich bis jetzt in Deutschland betaucht habe, war er wirklich der Schönste.

13Komischer Bulle

Ungewöhnliche Freundschaft

Ein Problem hatten wir allerdings mit dem Flaschen füllen. Die Tauchbasis auf dem Campingplatz hatte ab 3.Oktober geschlossen, so wie sämtliche Tauchbasen in der Umgebung.

Blick über den SeeTauchen mit Barschen

Familienfoto

Zum Glück haben wir dann doch noch die Tauchschule Luzindiver gefunden, deren Inhaber zwar im Urlaub war, aber seine sehr netter Mutter uns die Flaschen zu einem wirklich günstigen Preis gefüllt hat. Da das Wetter so schön war haben wir mehrfach eine Eisdiele besucht, das Eis war saulecker, allein 20 verschiedene Sorten von Spagettieis!!!

EiskarteErste Spielversuche

Lecker..lecker Eis

Die Woche ging viel zu schnell vorbei und hat uns mal wieder gezeigt das man auch in Deutschland einen schönen Tauchurlaub verbringen kann.

Kerstin

kerstin

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